Weitere Zapfstelle auf dem Friedhof

Für eine neue Schöpfstelle auf dem Niedervorschützer Friedhof war im Haushalt der Stadt Felsberg 2014 ein Betrag von 3.000 € eingestellt. Die Brüder Friedrich und Gustav Walter hatten gemeinsam die Idee für eine Alternative zu diesem Plan. Sie schlugen dem Ortsbeirat vor, anstelle der Schöpfstelle, eine Zapfstelle in Eigenleistung zu bauen.

Ortsbeirat und Stadt stimmten dem Vorschlag zu und das Vorhaben konnte umgesetzt werden. Das Bauamt veranlasste die Baggerarbeiten für den Wasseranschluss. Neben diesen Arbeiten aus städtischen Mitteln wurde das Projekt ausschließlich durch Eigenmittel und Arbeitseinsatz aus Niedervorschütz realisiert.

Unter Verwendung einer nicht mehr benötigten Grabplatte und Grabeinfassung aus Granit, wurde die Zapfstelle sowie eine Stele mit Aufhängemöglichkeiten für Gießkannen gebaut. Der Verein „800 Jahre Niedervorschütz“ finanzierte die zusätzlich benötigten Materialien wie Beton, Armaturen, Schrauben und Haken aus Edelstahl. Ingesamt wurden über 70 Stunden Arbeitszeit aufgewandt. Dafür haben wir jetzt ein echtes Schmuckstück auf dem neuen Teil des Friedhofs.